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Nach §7 Strafvollzugsgesetz wird für die Gefangenen ein Vollzugsplan erstellt. Der Vollzugsplan konkretisiert das Vollzugsziel im Einzelfall und bildet eine Grundlage für die Behandlungsmaßnahmen in der Haft.

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Vollzugsplanung

Die Übergangsmanagerinnen und Manager beteiligen sich so früh wie möglich an der individuellen Vollzugsplanung für Gefangene. Ihre Mitwirkung ist allerdings auf die Planung von Maßnahmen der beruflichen Förderung und Wiedereingliederung oder des Arbeitseinsatzes während der Inhaftierung fokussiert. Dies beinhaltet insbesondere:

  • Bedarfs- und Eignungsfeststellung für berufliche Orientierungs-,
    Beratungs-, Trainings-, Qualifizierungs- und Arbeitsmaßnahmen
  • Empfehlung geeigneter, insbesondere anschlussfähiger Maßnahmen
    für den Vollzugsplan auf der Grundlage des Bedarfs- und Eignungsassessments
  • Bewertung der Entwicklungsfortschritte im Rahmen der Vollzugsplanfortschreibungen
  • Standardisierte Dokumentation der Maßnahmeergebnisse als
    Grundlage der Entlassungsvorbereitung

Um die Beteiligung der Übergangsmanagerinnen und Übergangsmanager an der Vollzugsplanung zu erleichtern, erhalten sie einen Zugang zu dem elektronischen Vollzugsplanungs- und Fallverwaltungssystem SoPart©. Dies setzt entsprechende Schulungen der Projektmitarbeiter voraus, die bereits abgeschlossen sind.

Für die erforderlichen Bedarfs- und Eignungsfeststellungen werden in einer thematischen Arbeitsgruppe spezielle Instrumente entwickelt, die sich an den praktischen Vorgaben der Arbeitsagenturen und ARGEn orientieren. Außerdem ist gleich zu Projektbeginn ein maßnahmebezogener Verlaufsbogen zur Dokumentation der Entwicklungsfortschritte geschaffen worden, der auch für Zwecke der Projektevaluation genutzt wird.