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Vollzugsplanung, Berufswegplanung und Nachsorgeplanung sind wichtige Bausteine einer erfolgreichen Wiedereingliederung (ehemaliger) Gefangener. INA verbindet die drei Elemente zu einer anschlussfähigen Integrationsplanung.

 

F�rderer

Integrationsplanung

Vollzugsplanung - Berufswegplanung - Nachsorgeplanung

Formal endet die Zuständigkeit des Strafvollzuges mit dem Datum der der Entlassung des Gefangenen. Das Modellprojekt INA geht einen Schritt weiter. Angestrebt wird die Entwicklung einer integrierten Wiedereingliederungsplanung, deren Umsetzung im Vollzug begonnen und nach der Entlassung fortgesetzt werden kann.

Diese Integrationsplanung soll die herkömmliche Vollzugsplanung nicht ersetzen, sondern mit Elementen einer individuellen Berufswegplanung und einer anschlussfähigen Nachsorgeplanung erweitern. Dabei wird der Fokus ausschließlich auf Maßnahmen gelegt, die für die berufliche Wiedereingliederung der Inhaftierten von besonderer Bedeutung sind.

Zur Feststellung der jeweiligen Bedarfe und zur Bewertung der entsprechenden Ergebnisse sollen Instrumente genutzt werden, die in den Geschäftsbereichen der Arbeitsverwaltung für Kunden der Arbeitsagenturen und ARGEn entwickelt wurden. Soweit erforderlich werden diese Instrumente allerdings für den Einsatz unter Vollzugsbedingungen angepasst.