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Arbeitsmarktintegration ist eine komplexe Aufgabe. Es geht nicht "nur" um Vermittlung von Arbeit und Ausbildung, sondern auch um berufliche Orientierung und Stabilisierung. INA verbindet dies durch ein "Übergangsmanagement aus einer Hand".

F�rderer

Arbeitsmarktintegration

Beschäftigung - Qualifizierung - Stabilisierung

Integrationsplanung und Netzwerkbildung sind wichtige Bestandteile des INA-Modellprojekts. Sie haben allerdings keinen Selbstzweck, sondern sind notwendige Voraussetzungen für das primäre Praxisziel, die Integration der (ehemaligen) Gefangenen in Arbeit oder Ausbildung.

Angesichts der gravierenden Qualifizierungsdefizite und der vielfältigen Vermittlungshemmnisse der Projektteilnehmerinen und Projektteilnehmer sind sowohl in der Entlassungsvorbereitung als auch in der Nachsorgeperiode vielfältige Wiedereingliederungshilfen erforderlich. Dabei sind Maßnahmen zur Reduzierung oder Beseitigung von Vermittlungshemmnissen zielgerecht zu planen (Integrationsplanung) und durch Vermittlung der Gefangenen an geeignete vollzugsexterne Leistungsträger (Netzwerkbildung) umzusetzen.

Die Vermittlung der (ehemaligen) Gefangenen in möglichst stabile Beschäftigungsverhältnisse (Arbeitsmarktintegration) ist indes Kernaufgabe der Übergangsmanagement-Teams, die im Idealfall ebenfalls in Kooperation mit vollzugsexternen Trägern, namentlich mit den Arbeitsagenturen und ARGEn, erfolgt. Da eine Integration in den ersten Arbeitsmarkt allerdings für einen großen Teil der Gefangenen wenig realistisch erscheint, ist hier auch an die Vermittlung in Beschäftigungsprojekte und Arbeitsgelegenheiten u. s. w.  zu denken. Und selbstverständlich müssen gerade für die jüngeren Gefangenen, die eine besondere Zielgruppe des Modellprojektes darstellen, auch Qualifizierungs- und Ausbildungsplätze in den Blick genommen werden.